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Basel, 8. Oktober 1998
Zu Eurem 17. Parteitag vom 8.11. Oktober 1998 entbieten wir Euch unsere brüderlichen Kampfesgrüsse. Wir wünschen Euch Kraft und Weisheit, revolutionären Elan, Enthusiasmus und Zähigkeit, um die Herausforderungen des Kampfes der nächsten Jahre für ein sozialistisches und demokratisches Kolumbien anpacken zu können. Kolumbien ist ein Land von zentraler strategischer Bedeutung für ganz Lateinamerika. Nicht nur seine territoriale Grösse, seine zentrale Lage an der Nahtstelle von Mittel- und Südamerika mit idealem Zugang zu beiden Ozeanen, seine riesigen Naturreichtümer und seine grossartigen Landschaften sind von so grosser Bedeutung, sondern vielmehr der jahrzehntelange Kampf, den Ihr und die demokratischen Kräfte für ein Neues Kolumbien geführt habt. Heute muss selbst die imperialistische Hauptmacht zugeben, dass die Position der kämpferischen Linken in Kolumbien trotz all des Terrors so stark ist, dass eine Übernahme der Macht nicht mehr ausgeschlossen werden kann.Mit Andrés Pastrana, dem Repräsentanten dialogbereiter Kreise der Oligarchie, zeigt die herrschende Klasse zum ersten Mal, dass sie einen neuen, friedlicheren Weg zur Erhaltung ihrer Macht und vor allem zur ungestörten Ausbeutung der Reichtümer Kolumbiens mit entsprechendem Profit sucht. Auch möchte sie natürlich einer Machtübernahme durch die Linke zuvorkommen, indem sie sich kompromissbereit gibt. So positiv dieser Politikwechsel auf den ersten Blick auch scheinen mag eröffnet er doch für Euch neue Möglichkeiten des legalen Kampfes und vielleicht eine Ära zivilisierter Auseinandersetzungen zwischen den Klassen verstehen wir Eure Sorge sehr gut, dass dies zugleich die wahren Interessen der Oligarchie verschleiert und dem Kampf die sozialistische Perspektive rauben könnte. Wir verstehen sehr gut, dass damit Euer Kampf in eine neue, vielleicht noch schwierigere Phase eintritt: Die neuen Möglichkeiten zu nutzen, die sich ja gerade aufgrund Eurer Stärke ergeben haben, und gleichzeitig eine umfassende Aufklärungskampagne und ideologische Auseinandersetzung zu führen, um dem Volk zu erklären, dass ein langfristiger sozialer Frieden nur dann zustandekommen kann, wenn das Volk selber demokratisch-sozialistisch über die Ressourcen des Landes verfügen und die sozialökonomischen Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung der Lebensbedingungen nutzen kann. Euer Kampf für ein Neues Kolumbien, Euer ganzes Leben findet unter
Bedingungen statt, die sehr verschieden von den unseren hier in der Schweiz,
ja überhaupt in Europa sind: Euer Gegner ist nicht einfach nur ein
politischer Gegner, sondern ein mörderischer Feind, der auch vor blutigstem
Terror nicht zurückschreckt. Aber nicht nur die Bedrohung durch den
Schmutzigen Krieg im Inneren kennzeichnet Eure Situation, sondern ebensosehr
die permanente Bedrohung durch eine äussere Macht: durch die USA.
Genossen! Ein wichtiger Hebel im Kampf für eine sozialistische Alternative fehlt heute: das sozialistische Weltsystem. Doch die Dialektik der Geschichte bringt es mit sich, dass nun auch die finale ökonomische, ideologische und kulturelle Krise des Kapitalismus ungehemmt zum Ausbruch gekommen ist, die vorher durch die Systemauseinandersetzung verschleiert war.
Heute fällt es selbst der imperialistischen Hegemonialmacht USA immer schwerer, ihre Einmischungen antikommunistisch zu begründen. Sie befinden sich in einem Argumentationsnotstand und sie wissen sehr genau, wie wichtig heute im Kommunikationszeitalter die Weltmeinung zu ihren Aktivitäten ist. Ideologisch werden daher neue Feindbilder aufgebaut, wozu auch die Drogenmafia zählt. Eine typische CIA-Methode ist, einerseits selbst massiv am Drogenhandel beteiligt zu sein, andererseits gegenüber der Öffentlichkeit die frechsten Lügen über die angebliche Verstrickung der kolumbianischen Guerilla in den Drogenhandel zu verbreiten. Damit soll die revolutionäre Guerilla denunziert und ein Invasionsvorwand konstruiert werden für den Fall weiterer militärischer Erfolge der Guerilla. Doch der gerechte Kampf des kolumbianischen Volkes für grundlegende Veränderungen, die ihm endlich ein Leben in Würde und eine Partizipation am Reichtum des Landes sichern, kann dadurch nicht aufgehalten werden. Immer neue Generationen treten in diesen Kampf ein, immer neue Generationen werden durch die Lehren der Geschichte aufgeklärt und zum Kampf motiviert. Wir fühlen uns dabei mit Euch eng verbunden und wünschen Euch weitere Siege auf diesem Weg. Wir sind gewiss, dass Euer 17. Parteitag eine weitsichtige Strategie und eine kluge Taktik finden wird, um Euer schönes Land gemeinsam mit anderen demokratischen Kräften in eine sozialistische Zukunft zu führen. Mit solidarischen Grüssen
Deutschland, 8.10.1998
An die Delegierten des 17.Kongresses der PCC:Zur Einladung Eures 17.Kongresses haben wir uns sehr gefreut. Wir wünschen einen erfolgreichen Verlauf und sind überzeugt, daß er im Geiste des proletarischen Internationalismus dazu beitragen wird, daß sich das kolumbianische Volk siegreich gegen das Militärregime und gegen den US-Imperialismus erhebt und das Ausbeutungs- und Unterdrückungs-Regime in Kolumbien für immer zerschlägt.¡Freiheit für das kolumbianische Volk!!
Im Namen der KPD/ML, Wolfgang Eggers
Saludo del Comité "RESISTENCIA"Estimados compañeras y compañeros:Nosotros les deseamos que mantengan la resistencia en la lucha por conquistar una sociedad mejor. A pesar de la distancia nos sentimos muy cerca de ustedes en esta lucha. Siempre hemos seguido muy de cerca vuestra tenacidad y perseverancia por lograr esos nobles objetivos en condiciones tan difíciles. Esperamos que obtengan mejores y mayores resultados en este Congreso del Partido que se les avecina y deben saber que los éxitos en vuestra lucha los sentimoscomo nuestros. Saludos revolucionarios
Ricardo Frick
Saludo de la JUKO de Alemania
Queridos compañeros: en nombre del Grupo Comunista Estudiantil de la Universidad de Hamburgo
(JUKO - Jóvenes Comunistas) y de toda la Asociación de Estudiantes
Marxistas (AMS), la única organización nacional de los estudiantes
universitarios marxistas en Alemania, os mando nuestros saludos solidarios
fraternales con motivo de vuestro 17 Congreso.
Lamentamos el retraso de este saludo. Estamos muy interesados en recibir
Saludos revolucionarios internacionalistas,
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